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Anwendungsmodernisierungs­strategie

Was ist eine Anwendungs­modernisierungs­strategie?

Eine Anwendungsmodernisierungsstrategie ist ein strukturierter Plan zur Aktualisierung von Legacy-Anwendungen, damit sie auf modernen Architekturen wie Cloud, Containern, Serverless-Plattformen und Microservices effektiv betrieben werden können. Sie beschreibt, wie eine Organisation Leistung verbessern, Sicherheit erhöhen, Skalierbarkeit steigern und die Entwicklung beschleunigen wird, während technische Schulden und operative Risiken reduziert werden.

Die Strategie definiert klare Kriterien dafür, welche Anwendungen migriert werden sollen, welche eine architektonische Neugestaltung erfordern und welche einen Ersatz rechtfertigen.

Die Abstimmung zwischen Modernisierungsentscheidungen und Geschäftsprioritäten stärkt die Kostendisziplin, Ausführungsagilität und den langfristigen Wert des gesamten Anwendungsportfolios.

Was sind die wichtigsten Anwendungs­modernisierungs­strategien?

Unternehmen nutzen Anwendungsmodernisierungsstrategien, um das Ausmaß und die Art der Veränderungen zu bestimmen, die ihre Anwendungen erfordern. Diese Ansätze werden häufig unter den „Rs der Modernisierung" zusammengefasst und unterscheiden sich in Umfang, Aufwand, Kosten und geschäftlicher Auswirkung.

Die Wahl der geeigneten Strategie unterstützt bewusste Abwägungen zwischen Auslieferungszeiträumen, Risikoexposition und langfristigem Portfoliowert.

Rehosting (Lift and Shift)

Rehosting verlagert Anwendungen in eine moderne Infrastrukturumgebung, ohne den zugrunde liegenden Code zu verändern. Organisationen nutzen diesen Ansatz typischerweise, um lokale Rechenzentren zu verlassen und dabei Infrastrukturoverhead und Auslieferungsrisiken in der frühen Cloud-Adoption zu reduzieren.

Replatforming

Replatforming führt gezielte Verbesserungen während der Migration ein, wie die Einführung verwalteter Datenbanken oder Container-Plattformen. Diese Änderungen verbessern Leistung und operative Handhabbarkeit, ohne die Komplexität einer vollständigen Neugestaltung zu erfordern.

Refactoring/Rearchitekturierung

Refactoring strukturiert bestehenden Code um, um Qualität und Wartbarkeit zu verbessern, während Rearchitekturierung die Anwendung auf Basis moderner Muster wie Microservices oder ereignisgesteuerte Systeme neu gestaltet. Diese Strategie eignet sich für Anwendungen, die höhere Skalierung, schnellere Release-Zyklen oder nachhaltiges funktionales Wachstum unterstützen müssen.

Rewrite/Neuentwicklung

Rewriting ersetzt die bestehende Anwendung durch eine neu entwickelte Lösung unter Verwendung aktueller Technologien. Organisationen verfolgen diese Option, wenn Legacy-Systeme Veränderungen einschränken, Sicherheitsrisiken einführen oder unverhältnismäßigen Wartungsaufwand verursachen.

Beibehalten, Abschalten oder Ersetzen

Einige Anwendungen sind weiterhin für den laufenden Betrieb geeignet und erfordern keine unmittelbaren Änderungen. Andere rechtfertigen keine weiteren Investitionen mehr und werden formal stillgelegt. In vielen Situationen liefert der Ersatz von Legacy-Systemen durch SaaS- oder kommerzielle Plattformen früheren Mehrwert und beseitigt anhaltende technische Einschränkungen.

Eine Modernisierungs-Roadmap beginnt typischerweise mit einer strukturierten Portfoliobewertung, der Identifizierung geschäftskritischer Systeme und der Bewertung architektonischer und sicherheitsbezogener Einschränkungen. Teams priorisieren dann Workloads, weisen die richtigen Strategien zu und liefern Änderungen in kontrollierten Phasen.

Dieser disziplinierte Ansatz stärkt die Zuverlässigkeit, unterstützt die Anpassungsfähigkeit und verbessert die langfristige operative Bereitschaft.

Weiterführende Inhalte: Anwendungs­modernisierungs­strategie


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